Da das Internet Millionen von Computern in vielen unterschiedlichen Netzen verknüpft, zu denen jedermann leichten Zugang hat, kann es schwierig sein, Datensicherheit zu gewährleisten. Falls Sie sich Sorgen machen, ob Geschäfte gefahrlos möglich sind oder Unbefugte auf private Daten zugreifen können, stehen Ihnen eine Menge Erfolg versprechender Strategien zur Verfügung, Ihre Website zu sichern.
Angesichts der ungeheuren Datenmenge im Internet ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass ein Hacker gerade Sie oder Ihr Unternehmen ins Visier nimmt. Hacker zielen überwiegend auf Firmen und Organisationen mit berühmten Namen ab, und es geht ihnen gewöhnlich um den Beifall ihrer »Berufskollegen«. Ganz oben auf ihrer Liste stehen militärische Einrichtungen und Geldinstitute. Sofern Sie in einer Firma oder Organisation arbeiten, die für Hacker als Ziel in Frage kommt, sollte Ihre Abteilung für Informationssysteme für zahlreiche moderne Sicherheitsvorkehrungen sorgen. Viele Unternehmen haben sich auch entschieden, einen Internet-Service-Provider (ISP) als Host für Ihre komplette Website einschließlich der E-Commerce-Site einzusetzen und dessen sicheren Server zu nutzen. Die Transaktionen werden in regelmäßigen Abständen auf einen unternehmensinternen Computer heruntergeladen. Auf diese Weise ist Hackern der Zugriff verwehrt.
Sind Ihre internen Computernetze allerdings direkt mit dem Internet verbunden, gibt es keine hundertprozentig sichere Methode zum Schutz vor engagierten Hackern. Jedoch dürfte ein Angriff durch Hacker bei Unternehmen nicht vorkommen, die ihre technologischen Aktivposten mit modernsten Schutzvorkehrungen sichern (beispielsweise Internet-Konten auf einem geschützten Netz mit Passwortzugriff verwalten und mit sicheren Servern, Firewalls und Routern arbeiten). Ihre Internet-Transaktionen sollten dann für andere unlesbar sein. Darüber hinaus besitzen Unternehmen die Möglichkeit, ihren Mitarbeitern zur Sicherung wichtiger, nach außen versandter E-Mails entsprechende Verschlüsselungstools zur Verfügung zu stellen.
Die Verwaltung von Firmendaten auf einem geschützten Netz und auf einem von der Internet-Site des Unternehmens abgekoppelten Server ist ein unumgänglicher Schritt zum Schutz vor Eindringlingen. Darüber hinaus müssen Technologien wie Firewalls installiert werden, um die unternehmenseigenen Intranetserver zu sichern. Firewalls sind eine Kombination aus Hard- und Sofwarepuffern, die wie Schutzwachen funktionieren. Sie trennen das externe vom internen Netz, wobei sie jedoch einen autorisierten Datenverkehr zwischen beiden ermöglichen, sodass die Mitarbeiter E-Mails empfangen und von ihren Workstations auf das Internet zugreifen können. Firewalls prüfen von außen eingehende Dateien auch auf Viren und weisen viele technische Abschreckungsmittel auf, um Unbefugte am Eindringen ins Netz des Unternehmens zu hindern.
Das größte Sicherheitsrisiko lauert jedoch gewöhnlich im Unternehmen selbst. Verärgerte Mitarbeiter können eine weit schlimmere Zerstörung anrichten als Angriffe von außen. Den besten Schutz bieten in diesem Fall interne Systeme zur Datensicherung und ein eingeschränkter, passwortgeschützter Zugriff der Mitarbeiter auf alle Informationsträger.